Drahtauslöser
NIRO 75 cm
Mit der Wahl dieses Modells zeigen Fotografen, daß sie buchstäblich auf Draht sind. Denn NIRO - in vier Längen zu haben - gehört schlicht zum Besten aus deutscher Herstellung:
Profigriff - komfortable Handhabung und richtungsunabhängige Griffsicherheit in jeder Lage. Weiches und leichtgängiges Auslösen, selbst bei erhöhtem Auslösewiderstand der Kamera.
Kugelbremse - schnelle Einhandbedienung der Auslösearretierung.
Nirosta-Stahlfedermantel - maximale Elastizität und Knickfestigkeit.
(Ein Klick aufs Bild vergößert es.)
Drehbares Endstück - bequemes An- und Abschrauben am Kameraauslöser, sogar bei häufigem Kamerawechsel.
Knickschutzfeder - kein Verkanten des Auslösestifts in der Kamera.
So funktioniert die Kugelbremse
Langzeitbelichtungen (aktive Kugelbremse)
Vor dem Belichten - Kugelbremse durch Drehen des Stellrings lösen, wodurch sie aktiviert wird. Zwischen Stellring und Griffstück entsteht ein Spalt (die Spitze des Endstücks, rechts außen in der Handfläche, zeigt darauf).
Belichtungsbeginn - nach dem Auslösen bleibt der Drahtauslöser automatisch arretiert. Die Kugelbremse hält den Auslöseteller in gedrückter Position.
Belichtungsende - Kugelbremse durch leichten Druck (der Daumen im Bild) des Stellringes lösen. Die Rückstellfeder im Inneren beendet die Belichtung. Die Kugelbremse bleibt für Folgeaufnahmen aktiv, bis sie durch Einschrauben des Stellringes in das Griffstück deaktiviert wird.
Kurzeitbelichtungen (inaktive Kugelbremse)
Bei allen Aufnahmen - Kugelbremse nicht aktivieren, sondern im eingeschraubten Zustand belassen.
Ihr "guter Draht" zur Analogfotografie
Analog zu fotografieren ist nach wie vor - oder schon wieder? - beliebt. Hier empfiehlt sich nicht nur für Langzeitbelichtungen, sondern bei allen Aufnahmen mit Stativ ein vernünftiger Drahtauslöser - auch Fotoauslöser oder Kabelauslöser genannt. In letzter Konsequenz läßt sich nur mit ihm erschütterungsfrei fotografieren.
Aber man kennt das doch: Kaum ein paarmal verwendet, schon streikt der Drahtauslöser. Vorsorgliche Fotografen legen sich deshalb gleich ein ganzes Bündel zu. Sie sind stets der Hoffnung, daß unterwegs wenigstens einer davon richtig funktioniert. Doch manch frustrierter Fotofreund verzichtet gleich ganz darauf.
Könnten beide Reaktionen daran liegen, daß diesem "nebensächlichen", kleinsten und meist billigsten Teil der Fotoausrüstung beim Kauf zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird? Wir möchten hier versuchen, das zu ändern.
Gerade bei Drahtauslösern gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Über den Preis allein ist dies nicht immer erkennbar. Weitverbreitet sind Drahtauslöser einfacher Qualität, die manchmal dennoch gutes Geld kosten. Sehen Sie also genauer hin.
Denn in ähnlicher Preiskategorie gibt es auch Drahtauslöser, die wirklich etwas taugen. So wie dieser hier. Mit NIRO haben Sie den guten Draht zur Analogfotografie gefunden. Noch edler sind nur noch die Drahtauslöser vom HORSEMAN.
Drahtauslöser-Brevier
Drahtauslöser bestehen aus drei Elementen, und zwar aus Bedienteil (Griffstück), Wegeteil (Mantel) und Auslöseteil (Endstück).
Das Griffstück
Seine Form - es gibt davon vier - bestimmt, wie gut sich ein Drahtauslöser bedienen läßt.
- Standardgriff - das einfachste Griffstück. Aus Metall, mit sehr kleiner, runder Scheibe als "Widerlager" für Zeige- und Mittelfinger der Hand. Vorwiegend an simplen Auslösertypen (meist mit Stoffmantel) zu finden. Zu finden an dem Typ Drahtauslöser, über den sich Fotografen am häufigsten ärgern...
- Flügelgriff - ein Griffstück mit zwei seitlichen Ausbuchtungen als Widerlager. Die vergrößerte Fingerauflagefläche ermöglicht weiche und leichtgängige Auslösungen. Gut für Kameraverschlüsse mit höherem Auslösewiderstand.
- Glockengriff - ein Griffstück in Glockenform. Weitgehend richtungsunabhängig aus allen Positionen griffsicher zu bedienen. Ideal z.B. für Belichtungsreihen, bei denen der Fotograf zwischendurch die Hand vom Drahtauslöser nehmen möchte.
- Profigriff - das Nonplusultra für professionellen Einsatz. Vereinigt die Vorteile von Flügelgriff und Glockengriff: Große Auflagefläche für sanfte und geschmeidige Auslösungen, Glockenform für Griffsicherheit in jeder nur denkbaren Ausrichtung und Lage. Geeignet für alle Kameraformate. Für Berufs- und ambitionierte Freizeitfotografen, die hohe Ansprüche an Handhabung, Materialqualität und Zuverlässigkeit stellen.
Die Auslösearretierung am Griffstück
Sie hält nach dem Druck auf den Auslöser dessen Drahtstift für die Dauer der Belichtungs fest. Es gibt zwei Varianten.
- Stellschraube - nicht sonderlich komfortabel. Man muß sie nach dem Auslösen von Hand festdrehen und nach dem Belichten wieder lösen - eine fummelige Angelegenheit.
- Kugelbremse - schneller und komfortabel. Ihre Arretierungsfunktion bleibt automatisch erhalten, bis der Fotograf sie durch leichten Druck auf den Stellring löst. Und m Gegensatz zur Stellschraube läßt sie sich mit nur einer Hand bedienen.
Der Mantel
Ihn gibt es in drei verschiedenen Ausführungen.
- Stoffummantelung - (meist schwarz) macht Drahtauslöser zwar relativ elastisch, aber auch anfällig gegen Knicke und Feuchtigkeit.
- Kunststoffumhüllung - ein deutlich robusterer Mantel. Dadurch sind Drahtauslöser wesentlich knickstabiler und außerdem unempfindlicher gegen Feuchtigkeit.
- Nirosta-Stahlfedermantel - der maximal mögliche Schutz gegen mechanische Schäden und Feuchtigkeit. Zusätzlich mit einer transparenten Kunststoffhülle überzogen.
Das Endstück
Sein konisches Gewinde wird in die Gewindebohrung des Kameraauslösers geschraubt. Die Druckkraft des dünnen Drahtes trifft punktgenau den Auslösemechanismus im Inneren der Kamera. Unser Drahtauslöser NIRO - zu haben in vier Längen - hat einen Hub von 19mm, ausreichend für praktisch jedes analoge Kameramodell. Es gibt zwei Arten von Endstücken.
- Starres Endstück - beim Einschrauben in die Kamera dreht sich der gesamte Drahtauslöser mit.
- Drehbares Endstück - hier dreht sich nur dieses. So läßt sich der Drahtauslöser schneller und bequemer auswechseln als mit starrem Endstück. Unser Modell NIRO hat natürlich ein drehbares Endstück. Zusätzlich verhindert eine Knickschutzfeder oberhalb des Endstückes das Verkanten des Auslösestiftes in der Kamera.
|