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B+W Graufilter (ND) MRC. Wasserliebend

Für Unterwasserfotografie eignen sie sich nicht. Aber für Aufnahmen bewegten Wassers jeder Art verwenden Fotografen sie am liebsten. Im Grunde ist es ja ganz einfach: B+W Graufilter (ND) MRC vors Objektiv schrauben und Blendenvorwahl einstellen, um verlängerte Belichtungszeiten zu erzielen. Eine Meereswoge etwa wirkt nun nicht mehr "eingefroren", sondern wird wie im Fluß — in Fließbewegung — aufs Bild gebannt. Faustregel: Je dunkler das B+W Graufilter (ND) MRC, desto stärker der Fließeffekt. Die Belichtungszeit spielt natürlich auch eine Rolle. Doch nicht nur bei den beliebten Wassermotiven helfen B+W Graufilter (ND) MRC, die Belichtung in der einen oder anderen Weise zu beeinflussen — vorteilhaft für so manche außergewöhnliche Bildergebnisse.


Das komplette Sortiment der B+W Graufilter (ND) MRC in Schraubfassung.

 

Wissenwertes. Nicht nur über den Fließeffekt durch B+W Graufilter (ND) MRC

 

Informativer Lesestoff für Sie: Hier ist die Übersicht sämtlicher Themenseiten, die wir in unserem Online Store für Sie bereithalten.

Dies ist unsere Themenseite über B+W Graufilter (ND) — im allgemeinen. Weil aber das B+W ND Vario-Filter MRC nano XS-Pro Digital sehr speziell ist, widmen wir dem komplexen Thema eine eigene Themenseite.

 

Erste Wahl. B+W Graufilter (ND) MRC

Damit sei nicht nur einmal mehr auf die hohe Qualität aller B+W Filter verwiesen. Doch B+W Graufilter (ND) im besonderen erschließen erst so manche Facette der fotografischen Kreativität. Das macht sie für ambitionierte Fotografen eher zum Muß als zum Kann. Jedenfalls gehören Graufilter ohne Frage zu den wichtigen "Immerdabei"-Filtern.


Vielzweckfilter. B+W Graufilter (ND) MRC

Keineswegs aber erschöpfen sich die Möglichkeiten der B+W Graufilter (ND) in Aufnahmen von Fließgewässern. Man denke bspw. nur an sehr helle Schnee- oder Strandmotive. Trotz kürzester Verschlußzeit müßte man hier vielleicht auch die Blende schließen. Bewußt knappe Schärfentiefe, etwa für Porträts besonders vorteilhaft, wäre unmöglich. Ein B+W Graufilter (ND) löst auch diese Aufgabe souverän.

Geradezu raffiniert wirkt der Effekt, der sich mittels B+W Graufilter (ND) 110 in der Architektur- oder Städtefotografie erzeugen läßt: Was sich während der Belichtung durchs Bild bewegt (Menschen, Fahrzeuge), wird nur verwischt oder gar fast nicht mehr zu sehen sein. Bei Belichtungszeiten von etlichen Sekunden, versteht sich.

Sehr zu empfehlen sind Übung und Erfahrung - und ein vernünftiges Stativ. Es ist spätestens dann sogar zwingend erforderlich, wenn Belichtungszeiten richtig lang werden. Sonst fließt nichts im Bild, sondern es ist einfach nur unscharf oder verwackelt.


Licht runter. Kreativität rauf

B+W Graufilter (ND) kommen immer dann am besten zum Zug, wenn zu viel Licht die kreative Bildgestaltung einschränkt. Je nach Dichtewert reduzieren sie das Licht verschieden stark. Sie erlauben entweder längere Verschlußzeiten oder offenere Blenden.

B+W Graufilter (ND) lassen sich sehr gut kombinieren. Dadurch ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, die teils experimenteller Natur sind.


Elitär. B+W Premium Line

Nicht nur das B+W ND Vario-Filter (1 bis 5 Blendenstufen) ist "Mitglied" der B+W Premium Line. Auch die vier Typen der B+W Graufilter (ND) MRC nano XS-Pro Digital mit 2, 3, 6 oder 10 festen Blendenstufen gehören dazu. Sie gibt es nach wie vor auch als B+W Graufilter (ND) MRC in der bewährten Standardfassung F-Pro. 


Filterfaktor. Blenden(d)

Was ist der Filterfaktor? Warum bedeutet z.B. Filterfaktor 8 "nur" drei Blendenstufen? Weil jede nächstgrößere Blende doppelt so viel Licht passieren läßt wie die kleinere Blende zuvor. Umgekehrt läßt jede kleinere Blende nur halb so viel Licht durch wie die größere Blende zuvor. Eine fortlaufende Verdoppelung ist einfach zu berechnen, hier das simpelste Beispiel: 1, 2, 4, 8, usw.

Wie schnell sich das in hohe Werte steigert, wissen wir nicht erst seit der Geschichte von den Reiskörnern auf den 64 Schachbrettfeldern. So nimmt es nicht wunder, daß nur zehn Blendenstufen schon Faktor 1.000 sind: Tausendmal mehr Lichtdurchlaß - wenn nicht gerade das B+W Graufilter (ND) 110 "im Weg" ist - als bei einer um zehn Blenden kleineren Einstellung. Das ist eigentlich blendend einfach.

Graufilter. ND-Filter

Es gibt viele Bezeichnungen für Graufilter. Im wesentlichen basieren sie auf dem englischen "neutral density filter", zu Deutsch "Neutraldichtefilter". Auch "Neutralgraufilter" oder "ND Grey Filter" kommen vor. Neben "Graufilter" ist jedoch "ND-Filter" am gebräuchlichsten, die Kurzform aus "neutral density filter". Das Vario-Graufilter nennt Schneider Kreuznach deshalb gleich B+W ND Vario-Filter MRC nano XS-Pro Digital

"ND" wird zumeist mit einer Zahl kombinert, zum Beispiel "ND8". Die Zahl steht für den Filterfaktor des jeweiligen Graufiltertyps, hier also ein Graufilter mit Filterfaktor 8 (drei Blendenstufen).

Das ist im Grunde falsch, denn "ND" steht eigentlich für einen logarithmischen Dichtewert. Im Beispiel wäre das nicht ND8, sondern nur ND 0,9 (nullkommaneun).

Ein fotografisches Graufilter mit logarithmischen ND8 gibt es unseres Wissens nirgends auf der Welt. Das stärkste (dichteste) B+W Graufilter hat die log. Dichte 3,0. Es ist das B+W Graufilter 110 (ND) mit Filterfaktor 1.000, 10 Blenden.

Doch längst ist die fehlerbehaftete Graufilter-Terminologie umgangssprachlich zementiert. Seufzend beugen wir uns dem. Zum Trost für uns selbst haben wir uns eine Tabelle mit korrekten logarithmischen Werten aller B+W Graufiltertypen (ND) gebastelt. Jeweils zu sehen auf allen unseren Graufilter-Bestellseiten. Schauen Sie auch einmal hin, falls Sie sich für die korrekte Nomenklatur der B+W Graufilter MRC interessieren. Es gibt jeweils eine Tabelle für


Filterarithmetik. Teils sonnig

Früher gab es stärkere als die mittlerweile stärksten B+W Graufilter (ND) 810 und 110 mit ihrem Faktor 1000, +10 Blenden. Schmerzlich vermissen Fotografen das enorm dichte B+W Graufilter (ND) 120. Bedauerlicherweise wird dessen Spezialglas längst nicht mehr hergestellt. Sein Filterfaktor betrug 1 Million (+20 Blenden). Damit durfte man sogar direkt in die Sonne fotografieren, ohne Augenschäden zu riskieren.

Aus dem obigen Vergleich der B+W Graufilter (ND) 810, bzw. 110, mit Typ 120 wird ersichtlich, daß Verlängerungsfaktoren nicht addiert, sondern multipliziert werden. Ergo ist mittels jeweils zweier B+W Graufilter (ND) 810 oder 110 Abhilfe möglich: 1000 x 1000 = 1 Million. Voilà, hier ist er wieder, der Effekt des vormaligen Graufilters 120 — mit der "Lizenz zur Sonnenfotografie".

Natürlich lassen sich auch andere B+W Graufilter (ND) sehr gut kombinieren. Beispielsweise wird ein Filterpaar aus B+W Graufiltertyp 803 (Faktor 8, +3 Blenden) und Typ 810 (Faktor 1000, +10 Blenden) in punkto Wirkungsgrad zum Graufiltertyp 813 mit Faktor 8000 (8 x 1000). Das sind effektiv 13 Blendenstufen. Früher gab es dafür den Typ 113. Letzterer läßt sich mittels der B+W Typen 103 und 110 nachbilden. Beide Filterpaare — 803/810 oder 103/110 — erzielen grundsätzlich die gleiche Wirkung.


ND Graufilter-Einmaleins. Kleines

Um die gewünschte Bildwirkung zu erzielen, behält man gewöhnlich die normale Blendeneinstellung bei (Messung ohne Filter). "Manipuliert" wird die Belichtungszeit. Einmal angenommen, sie beträgt im Normalfall 1/125 Sekunde, so verlängert sie sich etwa bei Verwendung eines B+W Graufilters (ND) 810 oder 110 (+10 Blenden) auf stattliche 8 Sekunden. Der Einsatz eines stabilen Stativs versteht sich von selbst.


Dicht. Und warm

Die sehr dichten B+W Graufilter (ND) 110 und 106 erzeugen aus physikalischen Gründen einen gewissen Warmton. Dem hilft ein B+W UV/IR-Sperrfilter 486 vor dem Graufilter (nicht dahinter!) ab. Alternativ läßt sich der Warmton auch in der Bildbearbeitung ausgleichen.

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