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B+W Infrarotfilter. Kein Holzeffekt

Aufnahmen mit B+W Infrarotfilter beeindrucken vor allem, weil Blattgrün so hell erscheint als ob es im Mondlicht fotografiert wurde. Dies wird als "Wood-Effekt" beschrieben. Der Name hat nichts mit Holz, Wald oder Laub im weitesten Sinne zu tun. Ohne  auf Details einzugehen: Vor rund 100 Jahren erkannte der amerikanische Physiker Robert Williams Wood erstmals diesen Effekt, der Chlorophyll für infrarote Wellenlängen quasi transparent macht. Für Fotofreunde zählt der faszinierende, optische Eindruck, der sich mit infrarottauglicher (!) Kamera und B+W Infrarotfilter erzielen läßt. Wie es geht, sogar auch in Farbe (siehe oben Flensburg-Bild von Claudia Sölter), beschreiben so interessante Seiten wie die von Claudia Sölter oder Volker Sommerfeld.


Geradewegs zum Sortiment der B+W Infrarotfilter

 

Wissenwertes. Nicht nur über B+W Infrarotfilter als Mondscheinmacher

 

Informativer Lesestoff für Sie: Hier ist die Übersicht sämtlicher Themenseiten, die wir in unserem Online Store für Sie bereithalten.

 

Lückennutzer. Kein Lückenbüßer

Sie sind keine sprichwörtlichen Lückenbüßer, sondern Lückennutzer: B+W Infrarotfilter 093 Schwarzrot 830 und B+W Infrarotfilter 092 Dunkelrot 695 machen sich genau die Lücke zunutze, die das B+W UV/IR-Sperrfilter 486 MRC schließt. Indem sie das sichtbare Licht sperren, gelingen mit ihnen sehr infrarottypische Bilder.

Gewöhnlich verfügen Digitalkameras über IR-Sperrfilter. Um IR-Aufnahmen zu ermöglichen, sind Modifizierungen der Kameras nötig. Im Internet finden sich Hinweise für die verschiedenen Marken und Modelle.

Voraussetzung ist also, daß die jeweilige Digitalkamera eine ausreichende IR-Restemfindlichkeit hat. Mit einer IR-Fernbedienung läßt sich das feststellen. Entsprechende Anleitungen und weitere, ausgesprochen nützliche Informationen über die IR-Fotografie finden Sie auf den Internet-Seiten von Claudia Sölter oder Volker Sommerfeld.


Mondscheinmacher. KTU-tauglich

Die meisten Fotofreunde begeistert an der Infrarotfotografie, wie sie Tageslichtaufnahmen traumhafte Mondscheinstimmungen verleiht. Das Flensburg-Motiv (oben) von Claudia Sölter zeigt, daß nicht nur Schwarzweiß-, sondern auf gewisse Weise auch Farb-Infrarotbilder möglich sind. Weniger bekannt ist dagegen, daß B+W Infrarotfilter Kriminologen und Unfallsachverständigen helfen, kleinste Spuren sichtbar zu machen.

Unsichtbar. Sichtbar

Der Spektralbereich, den menschliche Augen sehen, endet bei einer Wellenlänge von etwa 780 nm. Ab hier beginnt die Infrarotstrahlung. Sichtbar machen sie entweder genügend IR-Restempfindlichkeit von Digitalkameras oder spezielle, infrarotempfindliche Farb- oder Schwarzweißfilme.

Weil aber Sensoren oder Infrarotfilme auch für sichtbares Licht sehr empfindlich sind, muß das Licht durch B+W Infrarotfilter unterdrückt oder zumindest stark geschwächt werden. Erst auf diese Weise wird das von der IR-Strahlung erzeugte, schwache Bild intensiv sichtbar.


Chlorophyll. Experimente

Die Bildergebnisse von IR-Aufnahmen sind meist schwer vorhersehbar. Man muß sich an die Belichtungswerte herantasten. Gewöhnlich liegen sie im Bereich einiger Sekunden. Ein weites Feld für (hoffentlich angenehme) Überraschungen und spannende Experimente.

Auf jeden Fall ist die unwirkliche Stimmung von IR-Bildern sehr beeindruckend, hier vor allem der fantastische Mondscheineffekt in Landschaftsaufnahmen. Ausgelöst wird er durch die fast weiße Wiedergabe des Chlorophylls.



B+W Infrarotfilter 092 Dunkelrot 695

Fürs Auge fast schwarz, entpuppt sich das Filter vor einer Lichtquelle eher als dunkelpurpurrot. Bis 650 nm sperrt es sichtbares Licht. Erst knapp unterhalb von 700 nm (daher in der Typenbezeichnung die Zahl 695 für die Nanometer) läßt es 50% des Lichts durch. Daraus resultiert die dunkelrote Farbe. Mit über 90% sehr hoch ist die Transmission dagegen im Bereich von 730 nm bis 2.000 nm. Der durchgelassene Rotanteil trägt noch nennenswert zur Belichtung bei.

Das sind beste Voraussetzungen für Aufnahmen reiner Rot- und Infrarotbilder. Filterfaktor ca. 20 bis 40. Weil das B+W Infrarotfilter 092 Dunkelrot 695 sehr dunkel ist, sind Wahl des Bildausschnitts und infrarotspezifische Fokussierung nur vor dem Aufschrauben des Filters möglich.


B+W Infrarotfilter 093 Schwarzrot 830

Dieses Infrarotfilter sperrt sichtbares Licht sogar bis 800 nm fast vollständig aus. Im Durchlicht ist es tiefrot, nahezu schwarz. Anders als das B+W Filter 092 Infrarot erlaubt es Aufnahmen im reinen Infrarot, also ohne sichtbares Rot. Die Transmission überschreitet erst bei gut 800 nm (daher in der Typenbezeichnung die Zahl 830 für die Nanometer) mal eben 1%, erreicht bei 900 nm aber schon 88% - und bleibt auch bis weit über 1.000 nm so hoch.

Filterfaktor? Auf jeden Fall sehr hoch! Nicht zuletzt ist er stark abhängig vom jeweiligen Infrarotanteil des Lichts. Bei tiefstehender Sonne ist er weitaus höher als bei jeder anderen Tageslichtsituation. Deshalb sind Testaufnahmen unbedingt angesagt. Mit dem B+W Infrarotfilter 093 Schwarzrot 830 erzielt man genau jenen sagenhaften "Wood-Effekt" — weißes Laub mit IR-typisch dunklem Himmel — der Betrachter solcher Aufnahmen fasziniert. Am stärksten fällt der Effekt übrigens bei tiefstehender Sonne und Auflicht aus.

Dieses starke B+W Infrarotfilter ist auch in Industrie, Materialforschung und Kriminalistik im Einsatz, wo die Beschränkung auf den reinen IR-Bereich oft sehr wichtig ist. Für das B+W Infrarotfilter 092 gilt noch mehr als fürs B+W Infrarotfilter 093: Bildausschnitt und infrarotspezifische Fokussierung vor dem Aufschrauben des Filters festlegen!

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